Diana Lehmann

Diana Lehmann: Keine Lohnkürzungen für Erzieherinnen

Arbeit & Wirtschaft

Auf die Äußerungen des Bürgermeisters von Bad Salzungen, Erzieherinnen sollten während der Notbetreuung nicht volles Gehalt beziehen dürfen, entgegnet die familien- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Diana Lehmann:„Das ist eine Debatte, die der Gemeinde- und Städtebund auf den Rücken von Kindern und Familien austrägt. Die Argumentation von Herrn Bohl und die des Gemeinde- und Städtebundes ist weder im Sinne der Erzieherinnen noch im Sinne der Eltern und Kinder.“ Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie Thüringens Bildungsminister hatten sich für eine Fortzahlung des Lohns auch während der, durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen, Notbetreuung ausgesprochen. Bad Salzungens Bürgermeister und seine Kolleg*innen hatten dies nun gegenüber der Presse kritisiert.

„Die Corona-Pandemie darf nicht als Vorwand genutzt werden, um jetzt im Sozialbereich Kürzungen vorzunehmen, auch nicht bei unseren Kindergärten. Wir wollen, dass diese Angebote für Eltern und Kinder wieder zugänglich gemacht werden. Jetzt die bestehenden Strukturen aufzuweichen wäre fatal und unsolidarisch. Zumal derzeit keine Mehrkosten anfallen, sondern lediglich die Beträge, die im Haushalt dafür sowieso verankert sind“, so Lehmann. Die Sozialdemokratin weist zudem darauf hin, dass viele Erzieher*innen aktuell trotzdem Elternarbeit leisten. In vielen Einrichtungen bemüht sich das Personal um Kontakt zu den Kindern, etwa in Form von Videobotschaften oder Bastelideen.

Gerade jetzt zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wo es um faire Entlohnung geht und Anerkennung von genau solchen Berufsgruppen, erwartet die SPD-Landtagsabgeordnete mehr von den Kommunen, als darüber zu diskutieren, wie Standards gesenkt werden können: „Erzieherinnen und Erzieher jetzt nicht in Kurzarbeit zu schicken ist ein Beitrag zur Fachkräftesicherung. Wie sonst wollen wir verhindern das Nachbarländer nicht auf die Idee kommen, unser pädagogisches Personal abzuwerben. Wir brauchen unsere Kindergärten und wollen den Betreuungsschlüssel weiter verbessern. Wir können es deshalb nicht riskieren, auch nur eine Fachkraft zu verlieren“, so Diana Lehmann.

 
 

 

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