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Diana Lehmann

09.05.2022 in Ankündigungen

Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Hotel- und Gastrobranche

 

Der Thüringer Landtag hat in seiner Sitzung am 06.05.2022 den Antrag der Koalitionsfraktionen für einen erfolgreichen und nachhaltigen Neustart der Thüringer Tourismuswirtschaft nach den letzten zwei Pandemiejahren beschlossen. Insbesondere die Lockdowns haben die Branche mehrfach vor große Herausforderungen gestellt. Mit dem heute beschlossenen Neustart soll unter anderem die bundesweite Werbung für Thüringen als Ziel für die Reisesaison 2022 verstärkt und in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Erklärtes Ziel ist zudem eine umfangreiche Imagekampagne, um national und international Fachkräfte für Thüringen zu werben.

„Diese Imagekampagne wird aber nur dann nachhaltig Früchte tragen, wenn sich die Arbeitsbedingungen und das Lohnniveau in der Gastronomie und Hotellerie verbessern“, sagt die Sprecherin für Wirtschaft und Tourismus der SPD-Landtagsfraktion, Diana Lehmann. So hätten viele ehemals Beschäftigte die Branche langfristig verlassen, weil sie während der Coronapandemie vom Kurzarbeitergeld nicht dauerhaft leben konnten und sich beruflich umorientiert haben. Zwar ist das Kurzarbeitergeld eine Erfolgsgeschichte und hat in der Krise Millionen von Jobs gerettet, es ist aber maßgeblich von der Höhe des vor der Kurzarbeit erzielten Einkommens abhängig.

„Die Löhne im Gastgewerbe sind mitunter so niedrig, dass das Kurzarbeitergeld oft gerade mal 950 Euro im Monat oder sogar noch weniger betrug. Es wird also nur mit höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen gelingen, wieder mehr Menschen für einen Job in der Hotel- und Gastrobranche zu begeistern“, so Lehmann.

Einen Beitrag dazu würde auch die Erhöhung des Thüringer Vergabemindestlohns auf mindestens 13 Euro und dessen Ausdehnung auf die kommunalen Auftraggeber leisten, betont die SPD-Wirtschaftspolitikerin abschließend.

 

27.04.2022 in Ankündigungen

Aufruf zur Teilnahme an der DGB-Veranstaltung zum 1. Mai in Suhl auf dem Unteren Markt von 10 bis 13 Uhr

 

„Zukunft gemeinsam gestalten!“

Zum internationalen Tag der Arbeit am 1. Mai erklärt Diana Lehmann, Abgeordnete der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag:  „Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro bedeutet für viele Millionen Beschäftigte in unserem Land endlich eine bessere Bezahlung. Doch dies kann nur die Untergrenze sein, darüber hinaus muss auch die Tarifbindung gestärkt werden. Nur Tarifverträge können gute Arbeitsbedingungen, Löhne und später Renten garantieren. Dafür kämpfen die Gewerkschaften jeden Tag und wir unterstützen sie dabei.“

„Jahr für Jahr machen die Menschen am Tag der Arbeit deutlich, dass ohne Beschäftigte nichts läuft. Ohne sie steht jeder Betrieb still. Die Corona-Pandemie hat das nochmal sehr deutlich gemacht. Aber sie hat auch aufgezeigt, dass vieles in unserer Gesellschaft anders und vor allem besser werden muss. Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der gute Arbeit für alle Normalität wird. Auch dafür ist es wichtig am 1. Mai auf die Straße zu gehen.“

 

07.03.2022 in Gleichstellung

Diana Lehmann zum Weltfrauentag: „Abkehr von alten Rollenbildern“

 

Die Corona-Pandemie bringt längst überwunden geglaubte Rollenbilder zurück. Das geht aus einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) hervor. So gab zum Beispiel im Januar dieses Jahres jede fünfte Mutter an, sie habe wegen der Betreuung ihrer Kinder die wöchentliche Arbeitszeit reduzieren müssen. Die zusätzliche Sorge-Arbeit in Zeiten der Pandemie lastet zum weit überwiegenden Teil auf den Schultern der Mütter.

Eine Entwicklung, die die SPD-Landtagsabgeordnete Diana Lehmann aus Suhl mit Sorge beobachtet:

„Ein Rückfall in überholte Rollenbilder bedeutet für Frauen dauerhafte Nachteile: Denn wer weniger arbeitet, um unbezahlte Sorgearbeit zu leisten, verdient natürlich selbst auch weniger Geld und sieht sich im Alter vor finanzielle Probleme gestellt. Wir brauchen deshalb dringend geschlechtersensible Strategien zur Anerkennung und Entlastung von familialer Sorgearbeit, zum Beispiel durch eine verlässliche Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur.“

Dafür könne besonders in Suhl sehr gut an bestehenden Strukturen angeknüpft werden. Diana Lehmann ergänzt:

„Vereine, Institutionen, Träger waren für viele Frauen während der Pandemie ein wichtiger Rückhalt. Deshalb gilt es, die Vereine in ihrer Arbeit zu unterstützen und sie weiter zu stärken. Gemeinsam mit meiner Fraktion schaffe ich die dafür nötigen Rahmenbedingungen.“

 

23.02.2022 in Arbeit & Wirtschaft

12 Euro Mindestlohn stärkt Wirtschaft und schafft soziale Gerechtigkeit

 

200.000 Thüringerinnen und Thüringer werden davon profitieren

Der Mindestlohn soll noch in diesem Jahr auf 12 Euro steigen. Den zugehörigen Gesetzentwurf legt SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil heute dem Bundeskabinett vor. Laut einer Studie des DGB mit Zahlen des Statistischen Bundesamts erzielt jeder 5. Beschäftigte in Ostdeutschland ab Oktober ein höheres Einkommen.

Die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Thüringer SPD-Landtagsfraktion, Diana Lehmann, erklärt dazu:

„Schon innerhalb der ersten 100 Tage setzt die SPD-geführte Bundesregierung ihr zentrales Wahlversprechen um. Über 200.000 Beschäftige in Thüringen kommen damit einem Einkommen deutlich näher, von dem sie gut leben und für ihre Rente vorsorgen können. Das ist nicht nur ein starker Impuls für das Wirtschaftswachstum in Thüringen, sondern auch ein wichtiger Schritt hin zu mehr sozialer Gerechtigkeit.“

 

21.02.2022 in Arbeit & Wirtschaft

Volle Solidarität mit Beschäftigten des Gastro- und Hotelgewerbes

 

Bereits vor der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Höhe von 12 Euro hat sich gezeigt, dass einige Branchen besonders profitieren werden. Dazu gehört das Gastro- und Hotelgewerbe. In Thüringen werden Beschäftigte aus diesem Bereich aber dennoch weiterhin im unteren Lohnbereich liegen.

„Ich unterstütze als Arbeitsmarktpolitikerin, Sozialdemokratin und Gewerkschafterin deshalb ausdrücklich das Beharren der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten auf dem Stundenlohn in Höhe von 13 Euro und einem entsprechenden Tarifvertrag“, so die wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Diana Lehmann.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hatte für die untersten Lohngruppen eine Erhöhung des Stundenlohns von 10 Euro auf 13 Euro gefordert. Zuletzt waren die Gespräche zwischen Arbeitgeber-Vertretung und Gewerkschaft ins Stocken geraten. Ein neuer Gesprächstermin steht noch nicht fest.

„Es ist klar, dass das Gastro- und Hotelgewerbe unter der Pandemie gelitten hat und noch immer leidet. Aber das auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abzuwälzen, ist nicht fair. Es fehlt ohnehin oft an Wertschätzung für diese Branche, in der Wochenend- und Nachtarbeit als selbstverständlich gelten. Eine schrittweise Lohnerhöhung wäre ein deutliches Zeichen und steigert zudem die Attraktivität des Berufes. Gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Familie brauchen ein sicheres und geregeltes Einkommen. Ich rufe die Parteien also dazu auf, erneut an einen Tisch zu kommen und weiter zu verhandeln“, so Lehmann.

 

 

 

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